FICTION / ART

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MISSING YOU

I'll probably never forget the last Sunday in our vacances house in Salt Lake City. You left our room pretty early the morning and tried to be quiet, to not wake me up. But obviously you forgot that I can't sleep without you . I found you on our terrace in the hammock. Only a tank top of me around your chest and a cover around your feet. You told me you wanted to watch the sunrise, because you didn't know how long you will be able to do this. You never looked more beautiful then on that day. As you gave me this smile, your hair almost more gold shining then the sun itself, then I knew that we'll never be apart, and that I'll never could love somebody like you...
This morning we watched the sunrise together. My God it was so hard to get both of us comfortable in the hammock! But it was worth it. Every tear and the pain was worth it, because I was able to spend the time with you. You've been so strong, all the time over. And I, I was the one who layed on your chest this morning, crying my heart out...

No sunrise would ever be so beautiful again, when it's not with you. But my God, you know all of this! Well, I hope you know it...you had a lot to go through and I didn't make it always easy for you. I damned God for taking you away from me, got myself into self-pity, because I wasn't able to do anything against your illness. God, I was so damn egoistic....but you just smiled at me, got me down again and hugged me, while I cried all the time. Sometimes I had the feeling that you were just way too good for me, as I made it so hard for you. But you know, it was never my intention. Only now I realize, that you can't be with me anymore and that I can't do anything against that. I'm sorry. I'm so sorry, that we couldn't spend those minutes in which I was so stupid, nicer. I hope I didn't haunt you too much...

As I held your hand, when you were leaving me, you said something, what let me believe in, that in spite of all the problems I did to you, I never caused you sorrow or that my behavior was "bad".
You said "Thank you".
I probably never forget, how the squeeze of your hand in mine slowly weakened. What happened after that I don't know anymore, I collapsed. But this last moment when you looked into my eyes and smiled, I'll never forget. Never ever.


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LOVE SONG


Lange saßen sie jetzt schon auf der Wiese hinter seinem Haus und schwiegen sich an. Vor ein paar Monaten noch lagen sie hier Arm in Arm nebeneinander und planten ihr zukünftiges, gemeinsames Leben. Doch es kommt immer alles anders als man denkt. Sie wussten beide schon seit Wochen, dass etwas nicht mehr zwischen ihnen stimmte.
Kein Streit, keine Meinungsverschiedenheit, kein Hintergehen. Irgendwas war einfach falsch. Und das hatten sie sich jetzt beide eingestanden. So oft hatten sie über ihre Liebe geredet und das einzig und allein der Tod sie trennen würde. Erst jetzt bemerkten sie, dass sie diese Wörter nur noch halbherzig gesagt hatten und die Bedeutung hinter dem "Ich liebe dich" verschwunden war. Anfangs hatten sie gedacht, dass es nur eine Phase wäre, wie in jeder anderen Beziehung auch, doch nun lag die Luft dick über ihnen und schnürte ihre Kehlen zu. Es schien als wenn der Wind die Wahrheit durch die Bäume schrie und sie ihnen direkt ins Gesicht schlug wie eine Faust. Ein paar letzte Minuten der Gemeinsamkeit nach 2 Jahren Endlosigkeit, bevor es aus ist. Für immer. Und nie wieder. Nichts würde je wieder so werden wie es einmal war.
Isaac schaute langsam vom Boden auf zu ihrem Gesicht, doch sie schaute ihn nicht an. Sein Herz krampfte sich zusammen und er schluckte den Kloß in seinem Hals runter. Soviel hatten sie zusammen erlebt und plötzlich sollten sie ihre Zukunft einzeln angehen ohne den Halt des anderen und den Gedanken, dass immer jemand da ist, der zu einem steht.

Als er seinen Kopf senkte, richtete sie ihren auf um in seine Augen zu sehen. Ein letzter Funke Hoffnung für ihre Beziehung hatte sie plötzlich gefasst, aber als ihre Blicke sich nicht trafen, verschwand er genauso schnell wie er gekommen war. Sie seufzte leise.

"Ich werde dann gehen." flüsterte sie zaghaft, in Angst, dass die Luft um sie herum zerreissen könnte, wenn sie lauter sprach.
Innerlich hoffte sie auf ein "nein! geh nicht!" von ihm, aber es kam nicht. Also stand sie auf und ging ohne zu zögern von ihm weg. Aus seinem Leben. Beim ersten Schritt den sie von ihm weg tat kullerten ihr heimlich die Tränen über die Wangen und sie war davon überzeugt, dass sie ihn immernoch liebte. Es stimmte, die Beziehung war in den letzten Monaten sehr monoton geworden, aber vielleicht hätten sie bloß eine Pause gebraucht, mehr nicht. Doch jetzt war alles vorbei. Eine Liebe die einst für die Ewigkeit war, löste sich jetzt in Luft auf.

Isaac schaute ihr noch lange Zeit nach, bis er sie aus den Augen verlor und somit auch aus seinem Leben. Er ließ sich zurück auf den Rücken fallen und brach in Tränen aus. Ja, er liebte sie. Wie konnte er das jemals leugnen können. Doch zu spät, zu spät war seine Erkenntnis. Sie war weg und er wusste, dass sie niemals wieder kommen würde. Und ihm war klar, dass diese Entscheidung sein Leben ändern würde, denn nie wieder könnte er jemanden so lieben, wie er sie liebte.


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